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Der Jahresausflug führte die Burgfreunde ins
Altmühltal. 38 Burgler, darunter fünf Kinder, fuhren mit dem Bus zu
einer zeitgeschichtlichen Reise.
Zuerst wurde Burg Prunn angesteuert. Die gut erhaltene Anlage
thront über 70 Meter oberhalb dem Main-Donau- Kanal bei Riedenburg. Viele
Details zur Wehranlage, überlieferte Anekdoten und geschichtliche
Ereignisse wusste der Burgführer anschaulich zu erzählen. Er löste auch
so manche altbekannten Sprüche auf, wie "einen Zahn zulegen",
oder "auf den Hund kommen" - die Ihren Ursprung im Mittelalter
hatten und heute ganz anders gedeutet werden. Weiter
führte die Fahrt zum "Schulerloch", einer 420 Meter
langen Tropfsteinhöhle nahe Essing. Unter Tage ging es in die Wohnhöhle
der Neandertaler, zu den Fledermausplätzen und zu ungewöhnlichen
Tropfsteinbildungen. Den Abschluss machte eine effektvolle
Licht-Musik-Darbietung. Aus den Urzeiten der Erde ging es weiter vom Jahr
80 nach Christus bis ins fünfte Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurde bei
Eining das Kohortenkasteell Abusina von den Römern betrieben.
Weitläufige Ausgrabungen mut guten Illustrierungen fesselten die
geschichtlich interessierte Reisgruppe. Zum Ausklang ging es vorbei am
Hundertwasserturm in Abensberg und zurück ins Inntal. |