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letztes update:
25.02.2009

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Erdstall am

"Schlossberg"

 

Heute kaum mehr vorstellbar, erhob sich auf der Anhöhe oberhalb des Ortes eine imposante Steinburg, die von ihrem frei geholzten Bergsporn weithin sichtbar das gesamte Umland dominiert. Heute hat sich der Wald ihrer spärlichen Reste bemächtigt.

Sehenswert ist besonders das ausgedehnte unterirdische Gangsystem, das den Julbacher Schlossberg in geringer Tiefe durchzieht und ihn zu einem herausragenden Kulturdenkmal erhebt. Erhalten hat sich ein spitz gewölbter Hauptstollen von ca. 41m Länge, der den lockeren Mergelboden in West-Ost-Richtung durchzieht. Von diesem Hauptstollen zweigen vor allem nach Norden mehrere Gänge ab, von denen zwei nach einigen Metern hakenförmig blind in dem Sand-Kies-Gemenge endend, nie vollendet wurden.

Die vermutlich während der Franzosenkriege im frühen 19. Jahrhundert verfüllten Gänge wurden 1858, 1932 und schließlich 2002 endgültig freigelegt und mit einem massiven Stollenmund versehen.

Das "Julbacher" Gangsystem, das vermutlich zeitgleich mit der Burg entstand, wurde 2002/2003 durch den Arbeitskreis für Erdstallforschung aufgemessen und untersucht.

Die Erdgänge sind auf Wunsch begehbar (Anfrage bei der Gemeinde). Ein zweiter Erdstall lag unter der Julbacher Kirche, stand aber nie mit jenem des Schlossberges in Verbindung.

Ganguebersicht.jpg (142702 Byte)
Übersicht Gang

Gangsystem der  unter der  Burganlage am Schlossberg






Eingang zu den Erdgängen am Schlossberg.

 

 

 

Hauptgang mit einer Länge von
 41 m.

 

 

Hauptgang.jpg (155234 Byte)

Erdgänge(1)

Gaenge1.jpg (447735 Byte)
Hauptgang